Der Oman, wild, urtümlich und wunderschön. Eine unvergessliche Reise in den Orient.


Zuerst besuchten wir die wundervolle Stadt Muscat am Fuße des Hadjargebirges.

Mit den vielen wunderschönen Moscheen und Gebäuden.

Schnupperten am teuersten Parfüm der Welt "Amouage". Die Herstellungsräume können in Muscat besichtigt werden und ich konnte mich hemmumgslos kostenfrei einparfümieren. Ein Fläschchen kann schonmal bis zu 1000 Euro kosten. Ein Tag wenigsten durfte ich herrlich duften.

Unterwegs kamen wir an Burgen und Oasen vorbei. Der Oman hat unheimliche viele Dattelpalmen.

Die geteerten Strassen sind richtig gut und beleuchtet, aber zu einer Offroadtour gehören natürlich abenteuerliche Pisten. Übrigens in mein Bild hat sich ein rotes Ufo eingeschlichen...grins.

Eines unserer grandiosen Unterkünfte erreichten wir nur über diese Piste, mehrere Stunden fuhren wir dort durch. Cool war es schon, aber auch ein bisschen gefährlich.

Wow oder? Nicht heute schlafe ich hier, sondern im Dezember 2025. Das war richtig gut.

Das konnten wir alles unterwegs sehen, aber ein ganz besonderes Highlight ist der Gran Canyon.

Es gibt richtig hohes Gebirge, über 3000 Meter. Keine Sorge, wir mussten nicht hochwandern. Wir fuhren mit dem Auto vor. Wanderten noch bis zum Abgrund und konnten nur staunen.

Hier hat der kleine Pappbecher Kaffee übrigens 7 Euro gekostet. Wie am Markusplatz.

Da hat es sich am Parkplatz eine Horde Ziegen auf einem Mietwagen gemütlich gemacht. Gott sei Dank nicht unser Auto. Aber was lernen wir daraus: Parke nie unter einem Baum.

Silvester verbrachten wir dann in der Oasenstadt Nizwa. Ein tolles Städtchen mit einer imposanten Burg.
Im Oman gibt es viele klassische Burgen und Autoliebhaber. Nizwa hat einen tollen Souk, ist aber ein bisschen touristisch. Über eine Autobahn ist es nicht weit von Muscat entfernt, kann also auch als Tagesausflug besichtigt werden. Silvester beeindruckt die Omanis gar nicht. Es war nichts los. Himmlische Ruhe.

Ein Platz in der Innenstadt der Oase Nizwa.

Ein Teil unsere Tour führte uns in die Wüste und ins Desert Night Camp. 40 km mussten wir durch, über Sandpisten, vorbei an Kamelherden, bis wir das Camp erreichten. Zuvor muss Luft aus dem Reifen um nicht auf einer Düne abzurutschen. Außerdem sollte eine Geschwindigkeit von min. 60 kmh gehalten werden.

Dies war wieder eines unserer tollen Unterkünfte, das Desert Night Camp. Übernachtet wird in Zelten, aber mit eigenem Bad. Abends kann über ein großes Teleskop Sterne und Planeten beobachtet werden. Oder Du besteigst eine Düne, was richtig anstrengend ist. Selbstverständlich darf auch eine Falkenshow nicht fehlen. Es macht richtig Spaß dort eine Weile zu sein.

Besonders schön fand ich die Stadt Sur, welche auf dem Weg der Rundreise liegt. Wunderschön der authentische Markt und die Dhow Werft. Sehr romantisch.

Sindbad kommt ursprünglich aus Sur.

Und am Ende der Reise, ging es dann noch zu phantastischen, menschenleeren Stränden um Schildkröten zu beobachten. Die Riesen- Schildkröten kommen das ganze Jahr über nachts an Land. In guter Entfernung wurde ein Steg zur Beobachtung errichtet.

Es war eine tolle Reise. Ruhig, spannend, unaufdringlich, gelassen und wahnsinnig schön.










